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Geschrieben von Stefan Herklotz
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| Genaue Angaben darüber, wann die Mühle erbaut wurde, sind leider nicht erhalten, nur in einer alten Karte aus dem Jahre 1760 ist diese Mühle schon erwähnt. |
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Die etwa 200 m flussaufwärts gelegene Zinnbrücke enthält einen Stein mit der Jahreszahl 1446. In dieser Zeit wurde die Ziffer 4 als 8 innerhalb einer 0 dargestellt.
Diese Brücke hat zwei Durchläufe, einmal der übliche und zum Anderen der, der den Mühlgraben speist. Sollte diese Brücke schon zu der damaligen Zeit so erbaut sein, dürfte diese Mühle schon über 550 Jahre alt sein und somit zu den ältesten der einmal vorhandenen 22 Mühlen dieses Wilden und Roten Weisseritztales gehören.
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| Leider sind Vorbesitzer der letzten Jahrhunderte nicht bekannt, nur soviel, dass im Jahre 1925 Bernhard Herklotz, der gleichnamige Vater des heutigen Sägewerker-Urgesteins, allen bekannt als "Hardi", diese Mühle von einem Herrn Nietsche kaufte. |
Zu dieser Zeit diente die Mühle ebenfalls noch zu Wohnzwecken. Da die Familie allmählich grösser wurde, musste Platz geschaffen werden, und es entstand ein Wohnhaus, dass 1931 bezogen wurde.
Als der Mühlenbesitzer Bernhard Herklotz durch einen tragischen Unfall im Jahre 1957 starb, übernahm sein Sohn die Geschicke der Mühle und hat durch unermüdliches Tun dieses unwiederbringliche Technikdenkmal vor dem Zerfall bewahrt und erhalten.
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| Leider kann nicht alles in seiner ursprünglichen Funktion vorgeführt werden, da der Zahn der Zeit doch an vielen wertvollen Anlagenteilen seine Spuren hinterlässt. |
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So ist zum Beispiel das Kammrad, ein Zahnrad vollkommen aus Holz, dass die Verbindung zwischen Wasserrad und Transmission herstellt, 1999 trotz Metallbeplankung auseinandergebrochen. Durch den Einsatz des 2003 gegründeten Förderverein Herklotzmühle e.V., Fördermitteln der EU, des Landes Sachsen, Leader+ Osterzgebirge und Spendengeldern konnte ein neues Kammrad zum Mühlentag 2007 wieder in Betrieb genommen werden. |
| Im Jahr 2000 brach der Lagerbock des Wasserrades. Hier war schnelle Hilfe gefragt, da ein Wasserrad möglichst ständig in Bewegung bleiben sollte, sonst ist der Zerfall innerhalb kurzer Zeit vorprogrammiert. Fast allein hat hier der Schneidemüller "Hardi" das rettende Werk vollbracht und ein neues Lager eingebaut, so dass Sie das drehende oberschlächtige Wasserrad bewundern können. |
| Im Frühjahr 2000 musste dringend der rechte Sattel neu verkeilt werden, wie sie rechts sehen können. Leider sind aber auch hier Spuren der Abnutzung zu erkennen, die Investitionsbedarf erfordern. |
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| Der Mühlgraben wurde vor etwa 30 Jahren komplett aus Holz neu erbaut. Die Haltbarkeit eines solchen Bauwerkes wird mit etwa 20 Jahren angegeben. Die Wehre, die zur Regulierung des Wasserstandes erforderlich sind, wurden durch das Frühjahrshochwasser 2001 gänzlich zerstört und konnten nur als Notbehelf repariert werden. Auch diese Anlagen sind mit reichlichen Investitionen verbunden. |
Hier geht's zur Mühlengeschichte in Zahlen
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Juni 2009 )
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