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Arbeitseinsatz an der Herklotzmühle

Seyde. Der Förderverein Herklotzmühle e.V. bemüht sich seit Jahren um den Erhalt des technischen Denkmals Herklotzmühle in Seyde. Nun kann der Verein für sein Projekt auch mit Fördermitteln aus dem Programm Leader Plus rechnen, informiert Mitglied Ralf Bernhard. Zahlreiche freiwillige Helfer leisteten bereits hunderte Arbeitsstunden, um die anstehenden Baumaßnahmen vorzubereiten.

Am heutigen Sonnabend findet wieder ein Arbeitseinsatz von 9 bis etwa 13 Uhr statt. Dabei soll auch der Spänekeller beräumt werden. Interessenten wie Tierhalter können daher Hobelspäne kostenlos abholen. Sie sollten aber bitte Behälter mitbringen.

Trotz Fördermittel freut sich der Verein auch über Spenden, um die nötigen Eigenmittel aufbringen zu können und den Fortgang der Arbeiten zu beschleunigen. (SZ/ks)

Zuerst kommt das Kammrad an die Reihe
Von Franz Herz

Seyde. 2007 wird ein entscheidendes Jahr für die Herklotzmühle.

Auch zwischen den Feiertagen herrschte Leben in der Herklotzmühle. Zehn Mitglieder des Fördervereins packten am Donnerstag mit an. Sie bereiteten die Sanierung und den Wiederaufbau des technischen Denkmals vor.

„Es ging darum, Baufreiheit zu schaffen. Die eigentlichen Bauarbeiten übernimmt eine Firma“, informierte Matthias Herklotz. Der Falkenhainer ist der Sohn des letzten Müllers und Vorsitzender des Fördervereins. „Vorrang bei den Arbeiten hat die Wiederherstellung des Kammrads“, sagt er. Das alte ist 1999 zerbrochen. Dieses Rad verbindet das Wasserrad mit der Transmission.

Das Jahr 2007 wird entscheidend für die Restaurierung der Mühle. „Wir haben einen Förderbescheid, der Mittel für die Grundsanierung bereitstellt“, sagt Herklotz. Das hilft, ist aber eine gewaltige Aufgabe für den Förderverein. Der muss über Eigenleistungen, Spenden und Sponsoren 30 Prozent der Summe, 45.000 Euro, aufbringen.