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30. Mai 2025

Der Jahrgang 1958 war ein besonderer – so sagt man. Im kältesten Tal des Osterzgebirges, im Wilden Weißeritztal, wuchs Matthias Herklotz in der Herklotzmühle auf. Dort erlebte er eine natur- und musikverbundene Kindheit, die ihn bis heute prägt. Nach dem Abschluss der 10. Klasse erlernte er den Beruf des Elektroinstallateurs. Nach seinem Wehrdienst war er hauptsächlich in diesem Beruf tätig, in seiner Freizeit engagierte er sich in verschiedenen Musikformationen.

Noch vor der politischen Wende wurde er zum „Meister der Holztechnik“ ausgebildet. Nach der Wende schloss er zusätzlich ein Studium als „Staatlich geprüfter Techniker der Elektrotechnik“ ab und erlangte außerdem den Titel „Elektromeister“.

Als ihn sein Vater und die Familie um Unterstützung für die zunehmend verfallende Herklotzmühle baten, war sein Einsatz selbstverständlich – ein Ausweichen unmöglich. Die Gründung des Fördervereins Herklotzmühle e.V. im Jahr 2003 war eine logische Folge und die wohl beste Entscheidung zur Rettung dieses historischen Kleinods.

Seither setzt sich Matthias Herklotz als Vorsitzender des Vereins gemeinsam mit engagierten Mitgliedern für die behutsame Entwicklung und den Erhalt der historischen Technik und des gesamten Anwesens ein.

Der nunmehr 4. Teil der Kamingeschichten vom Mühlengeist soll ein Rückblick sein – und zugleich ein hoffnungsvoller Ausblick auf die Zukunft.

23. Mai 2021

Im dritten Teil einer Folge von Büchern erzählt Elke Zichner aus Chemnitz in Form von kurzen Geschichten aus der Perspektive des Mühlengeistes das Leben in und um die Herklotzmühle. 

Und wieder erzählt der Mühlengeist von seinen Erlebnissen. Nach dem Unfalltod seines Vaters übernimmt Hardi Herklotz die Mühle als selbstständiger Sägemüller. Er führt die Mühle vor allem in der sozialistischen Ära durch schwere Zeiten und erlebt auch viel Schönes mit den Menschen an seiner Seite, bis er aus Altersgründen die Geschäftstätigkeit im Jahre 1992 aufgibt und den Grundstein für die Herklotzmühle als technisches Denkmal legt. Das Büchlein sorgt dafür, dass die Geschichte um die Mühle nicht in Vergessenheit gerät.

Dieses kleine Büchlein wurde mit viel Herzblut und Unterstützung von Mitgliedern des Förderverein Herklotzmühle e.V. aus Seyde im Osterzgebirge entwickelt. Dabei geht ganz besonderer Dank an Gunter Rubin, Illustrator, Karikaturist und Schnellzeicher für die Illustration und KMC Strategies GmbH für den Satz.

23. Mai 2021

In der Herklotzmühle tief im Miriquidi haust seit deren Entstehung vor hunderten von Jahren ein Geist. Er heißt Sog und ist sehr klug, denn er hat von Anfang an verstanden, dass sein Dasein auf der Erde von der Funktionsfähigkeit des Mühlwerks abhängig ist – und damit von den Menschen, die die fragile Technik nutzen und zuverlässig instand halten.

Deshalb hat er immer wieder seine Geisterhand im Spiel, wenn der Mühle oder einer der Müllersfamilien Gefahr droht, um alles zum Guten zu wenden. Zu seinem großen Leidwesen kann er nicht mit den Menschen kommunizieren, aber seine Freunde sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Doch eines Tages gibt es einen kleinen Jungen, der den Geist verstehen kann...

 

Im ersten Teil einer Folge von Büchern erzählt Elke Zichner aus Chemnitz in Form von kurzen Geschichten aus der Perspektive des Mühlengeistes die mögliche Entstehung der Herklotzmühle und vor allem des Mühlengeistes.

Dieses kleine Büchlein wurde mit viel Herzblut und Unterstützung von Mitgliedern des Förderverein Herklotzmühle e.V. aus Seyde im Osterzgebirge entwickelt. Dabei geht ganz besonderer Dank an Gunter Rubin, Illustrator, Karikaturist und Schnellzeicher für die Illustration und KMC Strategies GmbH für den Satz.

23. Mai 2021

Im zweiten Teil einer Folge von Büchern erzählt Elke Zichner aus Chemnitz in Form von kurzen Geschichten aus der Perspektive des Mühlengeistes das Leben in und um die Herklotzmühle. 

Anders als im ersten, komplett fiktiven Teil meines Mühlengeistes sind alle Kapitel im zweiten Teil der Realität nachempfunden, das heißt, die beschriebenen Erlebnisse meines Protagonisten sind real. Sie entspringen den Erinnerungen Hardis selbst, die er noch im hohen Alter auf Wunsch seiner Familie auf Band gesprochen hatte, und mannigfachen Erinnerungen seiner engsten Familie, wenn sie auch im Sinne der Romanhaftigkeit hier und da mit eigenen Worten ergänzt wurden. Auch hier ist der Mühlengeist Sog der Erzähler, die einzige erfundene Figur, aber er nimmt einen deutlich geringeren Anteil am Geschehen ein als im ersten Teil.

Dieses kleine Büchlein wurde mit viel Herzblut und Unterstützung von Mitgliedern des Förderverein Herklotzmühle e.V. aus Seyde im Osterzgebirge entwickelt. Dabei geht ganz besonderer Dank an Gunter Rubin, Illustrator, Karikaturist und Schnellzeicher für die Illustration und KMC Strategies GmbH für den Satz.

23. Mai 2021

Anläßlich der Feierlichkeiten zu 425 Jahre Herklotzmühle, dem Fest der Ersterwähnung einer Mühle an genau dieser Stelle im Jahr 1588, brachte der Förderverein Herklotzmühle e.V. diese Broschüre rund um die Herklotzmühle heraus.

In einem Vorwort richtet sich Andrea Dombois als Schirmherrin der Festwoche und 1.Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages an den geneigten Leser.

Die Broschüre beschreibt die Mühlengeschichte und enthält ein umfangreiches Interview mit dem letzten Sägemüller der Herklotzmühle Bernhard Herklotz.

Des weiteren wird auf die Geschicke des Förderverein Herklotzmühle eingegangen, dessen Mitglieder sich ebenso mit persönlichen Geschichten zu Ihren Erinnerungen an frühere Zeiten äußern.